Freiwillige Feuerwehr Rade

Infos zu unseren Einsätzen:
Wir versuchen unsere Homepage so aktuell wie möglich zu halten, haben Sie jedoch Verständnis, dass wir aus verschiedensten Gründen die Einsätze mit Absicht verspätet auf unserer Homepage veröffentlichen.

 

Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen


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Einsatzort Details

A1 Richtung HB
Datum 07.04.2010
Alarmierungszeit 09:45 Uhr
Alarmierungsart FME & Sirene
eingesetzte Kräfte

FF Rade
  • RW2
  • TLF 16/25
FF Elstorf
    FF Neu Wulmstorf
      FF Hollenstedt
        FF Heidenau
          FF Sittensen

            Einsatzbericht

            LKW-Fahrer bei Unfall auf A 1 getötet 

            Rade. Am Vormittag, gegen 09.45 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A1 zwischen den Anschlussstellen Rade und Hollenstedt, in Fahrtrichtung Bremen, ein folgenschwerer Auffahrunfall. Beteiligt waren insgesamt vier Sattelzüge und ein LKW. Im Zuge einer Tagesbaustelle war es zu einem Verkehrsstau gekommen. Die Fahrer von drei Sattelzügen und der aus den Niederlanden stammende LKW-Fahrer bremsten ihre Fahrzeuge ab. Ein 59-jähriger aus Osterholz-Scharmbeck erkannte die Gefahrenstelle vermutlich zu spät und fuhr mit seinem Sattelzug auf die vor ihm stehenden Fahrzeuge auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurden er und ein weiterer Sattelzug-Fahrer in den Führerhäusern ihrer Lastzüge eingeklemmt und konnten erst nach einigen Stunden durch die Rettungskräfte befreit werden. Für den Osterholz-Scharmbecker kam jedoch jede Hilfe zu spät, er verstarb noch an der Unfallstelle. Der andere eingeklemmte Fahrer, ein 54-jähriger aus Friesoythe, wurde schwerverletzt mit dem Rettungshubschrauber in ein Hamburger Krankenhaus geflogen. Der niederländische Fahrer und seine ihn begleitende Ehefrau wurde leichtverletzt ins Krankenhaus gebracht. Auch ein weiterer Sattelzugfahrer wurde durch den Aufprall leicht verletzt. Die A 1 wurde in Fahrtrichtung Bremen voll gesperrt. Auch die Richtungsfahrbahn Hamburg musste für die Rettungsarbeiten zwischendurch voll gesperrt werden. Die Bergungsarbeiten dauerten auch am späten Nachmittag noch an, so dass auch die Richtungsfahrbahn Bremen voll gesperrt blieb. Neben mehreren Streifenwagen der Polizei, waren auch zwei Rettungshubschrauber, Notärzte, Rettungssanitäter und über 50 Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehren im Einsatz. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf mehrere hunderttausend Euro.


            Quelle: PI Rotenburg